Zwischen Verfolgung und »Volksgemeinschaft« - Kindheit und Jugend im Nationalsozialismus

Wissenschaftliche Beiträge zur Integration, Ausgrenzung und Verfolgung von Kindern und Jugendlichen im Nationalsozialismus

Im Leben von Kindern und Jugendlichen im Nationalsozialismus spiegelte sich die Gesellschaftsordnung, die radikal rassistisch organisiert war und sich durch das Wechselverhältnis zwischen Integration und Exklusion auszeichnete: Für den Nachwuchs der propagierten »Volksgemeinschaft« gab es Integrationsangebote - die Kinder derer, die nicht dazugehörten, vor allem Juden sowie Sinti und Roma, wurden ausgegrenzt, verfolgt und am Ende ermordet.

 

In diesem ersten Heft der »Beiträge zur Geschichte der nationalsozialistischen Verfolgung« wird untersucht, wie Ausgrenzung und Verfolgung, Praktiken der Vergemeinschaftung und individuelle Handlungsweisen das Leben von Kindern und Jugendlichen im Nationalsozialismus geprägt haben. Wie wirkten sich Integration und Repression in Schule und Hitlerjugend aus? Welche Kinder und Jugendlichen wurden mit welchen Mitteln verfolgt? Wie sahen die Überlebensbedingungen verfolgter Minderjähriger in Lagern und anderen Haftstätten aus, etwa im KZ Bergen-Belsen? Welche Spezifika, auch erfahrungsgeschichtlich, hatte die Verfolgung von Kindern und Jugendlichen gegenüber der von Erwachsenen?

 

Heftverantwortlicher: Jens-Christian Wagner


Herausgeber
Stiftung Hamburger Gedenkstätten, Arbeitsgemeinschaft KZ-Gedenkstätten in der Bundesrepublik Deutschland
Anzahl Seiten
147
ISBN
978-3-8353-3517-2
Jahr
2020
Einband
Broschur
Verlag
Wallstein Verlag

Price 18,00 €