Sabine Bergmann

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Kontakt

Tel.: +49 (0) 5051– 4759-172

Fax: +49 (0) 5051– 4759-118

Seit Juni 2006 arbeitet Sabine Bergmann als wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Gedenkstätte Bergen-Belsen und ist Ansprechpartnerin für mehrtägige Veranstaltungen für unterschiedliche nationale und internationale Zielgruppen, in denen historische Bildung mit kreativen Methoden verbunden wird. Dazu zählen beispielsweise die Fotoworkshops und Seminare, in denen mit Methoden der Theaterwerkstatt, Schreibwerkstatt, Malen, Comiczeichnen und Musik gearbeitet wird. Die Programme werden gemeinsam mit den begleitenden Personen besprochen, geplant und durchgeführt. Sie entwickelt und erprobt Bildungsmaterialien und Bildungsangebote für die pädagogische Arbeit der Gedenkstätte, sowohl für Jugendliche als auch für Erwachsene. Die Gruppen, mit denen sie arbeitet, sind sehr unterschiedlich, wie zum Beispiel Schulen, Jugendgruppen aus unterschiedlichen Verbänden oder Erwachsenengruppen aus den Bereichen Gewerkschaft, Kirchen, Militär und Vereine. Sabine Bergmann hat zudem in dem dreijährigen Modellprojekt „Gedenkstättenpädagogik und Gegenwartsbezug – Selbstverständigung und Konzeptentwicklung“ mitgearbeitet, an dem zwölf Gedenk- und Bildungsstätten aus Deutschland, Österreich und Polen beteiligt waren. Aus diesem Projekt ist das Weiterbildungsangebot „Verunsichernde Orte“ entstanden. 

Sabine Bergmann besitzt einen Magisterabschluss in den Fächern Ethnologie, Kommunikationswissenschaft und Volkskunde. Sie studierte an der Georg-August-Universität Göttingen und der Ludwig-Maximilians-Universität München. Zwischen Abitur und Studium absolvierte sie eine Ausbildung zur Bürokauffrau beim ADAC Niedersachsen. Während der nachfolgenden Jahre der Berufstätigkeit beendete sie erfolgreich die berufsbegleitende Fortbildung zur Weiterbildungsmanagerin an der Universität Hannover. Sie war als freie Mitarbeiterin in der Abteilung Museumspädagogik im Historischen Museum Hannover tätig.