Nicola Schlichting

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Kontakt

Tel.: +49 (0) 5051– 4759-196

Fax: +49 (0) 5051– 4759-118

nicola.schlichting@stiftung-ng.de

 

 

Nicola Schlichting arbeitet seit 2011 als wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Abteilung Bildung und Begegnung. Sie ist Ansprechpartnerin für die freien Mitarbeitenden im Besucherdienst und zuständig für die Aus- und Weiterbildung von Guides, die im Rahmen des Besucherdienstes angemeldete Gruppen in verschiedenen Bildungsformaten begleiten. Zudem zeichnet sie für die FSJler_innen Politik von der Bewerbung bis zum Abschluss des Freiwilligenjahres verantwortlich. Nicola Schlichting ist Ansprechpartnerin für Besucher_innen, sowie für Gruppenbetreuer_innen und Multiplikator_innen, die Fragen haben zur inhaltlichen Ausgestaltung ihres Besuches oder zu speziellen Bildungsprogrammen. 

Nicola Schlichting konzipiert, entwickelt und erprobt Bildungsmaterialien und Bildungsangebote. Sie ist mit zuständig für die Entwicklung von Informationsmaterialien für das Außengelände und die Ausstellung; sie beschäftigt sich mit Fragen der Inklusion. Sie ist darüber hinaus als freiberufliche Historikerin und Lektorin tätig, u.a. für das Nürnberger Institut für NS-Forschung und publiziert regelmäßig zu Themen der jüdischen Zeitgeschichte und zur Geschichte der jüdischen DPs in den westlichen Besatzungszonen, speziell zum DP Camp Belsen.

Nicola Schlichting besitzt einen Magisterabschluss in den Fächern Jüdische Studien und Geschichtswissenschaft. Sie studierte Jüdische Studien bzw. Judaistik und Geschichtswissenschaft an den Universitäten Potsdam und Köln. Studienbegleitend war sie vier Monate als Praktikantin an der Nationalbibliothek in Jerusalem, absolvierte mehrere Sprachkurse für Neuhebräisch (Ivrit) und Jiddisch. Im Rahmen ihrer Tätigkeit für die Gedenkstätte besucht sie regelmäßig Seminare und Fortbildungen zu gedenkstättenpädagogischen Fragestellungen und begleitet regelmäßig das jährlich an wechselnden Orten stattfindende Seminar für freie Mitarbeiter_innen von Gedenkstätten.

Publikationen

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„… aber es gab noch viel Raum für Verbesserungen…“: Frühe Mutter-und-Kind-Gesundheitsfürsorge der jüdischen Hilfsorganisationen im DP-Camp Belsen, in: Freilegungen. Displaced Persons. Leben im Transit: Überlebende zwischen Repatriierung, Rehabilitation und Neuanfang. Jahrbuch des International Tracing Service, hrsg. von Rebecca Boehling/ Susanne Urban/ René Bienert, Göttingen 2014, S. 73-80.

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„Kleiderkammer schlägt Gärtner 9:3“. Fußball im Ghetto Theresienstadt, in: nurinst – Jahrbuch 2006, Beiträge zur deutschen und jüdischen Geschichte. Schwerpunktthema: Fußball, hrsg. von Jim G. Tobias/ Peter Zinke, S. 73-90.

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„Mir willn lozn hern undzer sztim und wort“: A Heim – die Zeitung der jüdischen DPs in Leipheim, in: Nach der Shoa. Jüdische Displaced Persons in Bayerisch-Schwaben 1945-1951, hrsg. von Peter Fassl/ Markwart Herzog/ Jim G. Tobias, Konstanz 2012, S. 111-126.

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Gem. mit Jim G. Tobias, „... nichts als hingebungsvolle Liebe zum so schwerbedrohten Deutschtume“.: Das erste Kriegsjahr im Spiegel jüdischer Zeitungen, in: nurinst – Jahrbuch 2014. Beiträge zur deutschen und jüdischen Geschichte. Schwerpunktthema: Davidstern und Eisernes Kreuz – Juden im Ersten Weltkrieg, hrsg. von Jim G. Tobias/ Nicola Schlichting, S. 31-46
Das Glyn-Hughes-Hospital im jüdischen DP Camp Belsen, in: nurinst – Jahrbuch 2012. Beiträge zur deutschen und jüdischen Geschichte. Schwerpunktthema: Gesundheit, medizinische Versorgung, Rehabilitation, hrsg. von Jim G. Tobias/ Nicola Schlichting, S. 57-80.