Katrin Unger

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Kontakt

Tel.: +49 (0) 5051– 4759-198

Fax: +49 (0) 5051– 4759-118

Katrin Unger ist Ansprechpartnerin für mehrtägige Veranstaltungen sowie Kooperations- und Drittmittelprojekte der Bildungsarbeit in der Gedenkstätte. Zu ihren Arbeitsschwerpunkten zählen die fortlaufende Entwicklung des Gesamtkonzeptes der Bildungsarbeit, die Betreuung von Materialentwicklung und Veranstaltungsformaten sowie die Begleitung der Qualitätssicherung für die Aus- und Weiterbildung der Mitarbeitenden. Zudem verantwortet sie seitens der Gedenkstätte die Kooperation des Landes Niedersachsen mit der Gedenkstätte Yad Vashem und der jährlich stattfindenden Multiplikator_innen-Fortbildung in Israel in Kooperation mit dem Niedersächsischen Landesinstitut für schulische Qualitätsentwicklung. Sie ist Mitglied in der AG Gedenkstättenpädagogik und vertritt die Gedenkstätte Bergen-Belsen im Graduiertenkolleg „Vergegenwärtigungen“ der Universität Hamburg. Katrin Unger koordiniert darüber hinaus das Projekt zur Erweiterung der Gedenkstätte Bergen-Belsen in der Kaserne Bergen-Hohne. 

Katrin Unger, M.A. studierte die Fächer Europäische Ethnologie, Sozialpädagogik und Andragogik (Erwachsenenbildung) an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg. Als freie Mitarbeiterin war sie bereits während ihres Studiums bis 2012 am Max Mannheimer Studienzentrum in Dachau tätig. Dort konzipierte sie Bildungsmaterialien und Veranstaltungsformate zum Thema Nationalsozialismus, im Besonderen zur Geschichte des Konzentrationslagers Dachau, und führte vor allem mehrtägige Seminare und Projekte mit verschiedenen Zielgruppen durch. Des Weiteren war sie von 2001 bis 2008 für einen entwicklungspolitischen Verein in Bayreuth im Bereich Bildung und Öffentlichkeit tätig. Von 2008 bis 2012 arbeitete Katrin Unger als wissenschaftliche Mitarbeiterin und kommissarische Leitung im Projekt Entrechtung als Lebenserfahrung der Stiftung niedersächsische Gedenkstätten, das innovative Bildungsformate für eine menschenrechtsorientierte Gedenkstättenarbeit entwickelte. Seit 2012 leitet sie gemeinsam mit Marc Ellinghaus die Abteilung Bildung und Begegnung. Durch zahlreiche Fort- und Weiterbildungen verfügt sie über ein vielfältiges didaktisches und methodisches Portfolio in Gedenkstättenarbeit, historisch-politischer Bildungsarbeit, globalem Lernen und vorurteils-bewusster/-kritischer Bildung.