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Das Gräberfeld 13a

Eine Dokumentation (Friedhof Lindener Straße in Wolfenbüttel)

Die Geschichte des Gräberfeldes 13a beginnt im Jahre 1941, und zwar benötigten seit diesem Jahr die osteuropäischen Kriegsgefangenen und Zwangsarbeiter, die im Reservelazarett Sternhaus und in dem Strafgefängnis Wolfenbüttel zu Tode kamen, eine Begräbnisstätte.

Es wurde also eine Fläche von 1300 Quadratmetern ausgewählt, welche damals noch außerhalb der Friedhofsgrenzen lag und heute in den Komplex Hauptfriedhof integriert ist.

Auf dem Gräberfeld fanden danach bis 1945 insgesamt 312 Beerdigungen statt. Nach der Befreiung Wolfenbüttels errichtete die Sowjetunion auf dem Gräberfeld einen großen Obelisken, ohne dabei jedoch Rücksicht auf die Anordnung der Gräber zu nehmen; deshalb liegen nun mehrere Gräber unter dem Steinbauwerk

 

deutsch + russisch


Verlag
Stiftung niedersächsische Gedenkstätten, Celle
Jahr
2009

Preis: 8,00 €

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