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Vielleicht war das alles erst der Anfang

Tagebuch aus dem KZ Bergen-Belsen 1944-1945

Das Buch von Hanna Lévy-Hass ist dreigeteilt. Im ersten Teil findet sich ein Tagebuch der Autorin aus den Jahren 1944 und 1945 im Konzentrationslager Bergen-Belsen, wohin sie aus Jugoslawien von den Nazis deportiert wurde. Der zweite Teil beinhaltet ein Interview mit der Überlebenden, wo ihre Lebensgeschichte in Jugoslawien vor und nach dem Krieg sowie ihre Emigration nach Palästina einschließlich ihres politischen Engagements thematisiert werden. Abschließend finden sich im letzten Teil allgemeine Informationen zum Lager Bergen-Belsen.

 

Im ersten Teil gewährt Hanna Lévy-Hass mit ihrem in Bergen-Belsen verfassten Tagebuch einen kleinen Einblick in das grausame Leben im Konzentrationslager und zeigt, wie es Menschen abstumpfen lässt, was den grausamen Alltag für eine Sekunde unterbrechen lässt, zu welchen Gedanken man in einer solchen Situation neigt, welche Hoffnungslosigkeit dort herrschte und wie sich Menschen unter solchen Bedingungen - egal, auf welcher "Seite" - verändern können.

Der zweite Interview-Teil rundet die Lebensgeschichte von Lévy-Hass ab und bietet auch Einblicke in die Verhältnisse in Jugoslawien vor Beginn und nach Ende des Kriegs und in die des neu entstehenden Staates Israel.


Autorin
Hanna Lévy-Hass
Einband
Broschur
Anzahl Seiten
110
ISBN
978-3-8802-2191-8
Verlag
Rotbuch Verlag Berlin
Jahr
1992

Preis: 6,00 €

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