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Bergen-Belsen Tagebuch

1944/1945

In November 1943 wurde Renata Laqueur, Tochter eines Amsterdamer Hochschullehrers, mit ihrem Mann verhaftet und in das Judendurchgangslager Westerbork gebracht.

Vier Monate später gehörte sie zu der Gruppe, die in das Lager Bergen-Belsen weitergebracht wurde.

Dort begann sie, ein Tagebuch zu schreiben; trotz des schrecklichen Elends, das Bergen-Belsen kennzeichnete, gelang es ihr, das Schreiben fortzusetzen, bis es ihr im Dezember 1944 unmöglich wurde.

Im April 1945 wurde sie mit einem Teil der jüdischen Lagerinsassen von Bergen-Belsen durch das niedergehende Nazi-Regime in einem Zug herumgefahren, der Anfang Mai von den Russen bei Tröbitz (Sachsen) befreit wurde.

Renata Laqueur war unter denen, die auch diese alptraumartige Bahnfahrt überlebten. In die Niederlande zurückgekehrt, setzte sie die Niederschrift ihres abgebrochenen Tagebuchs fort. Das Schicksal von Millionen spiegelt sich wider in diesem Leidensbericht eines Menschen – einer jungen Frau von seltener Lebenskraft. Ihr Tagebuch ist gekennzeichnet durch eine nüchterne und schonungslose, aber zugleich gefühlvolle Wahrnehmung der eigenen wie der Reaktionen der anderen.

Übersetzung: Peter Wiebke


Autorin
Renata Laqueur
Einband
Hardcover
Anzahl Seiten
144
ISBN
978-3-7716-2308-1
Verlag
Fackelträger
Jahr
1999

Preis: 4,50 €

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