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Sowjetische Kriegsgefangene im Arbeitseinsatz 1941 - 1945

Dokumente zu den Lebens- und Arbeitsbedingungen in Norddeutschland

Eine umfassende Dokumentation zum Arbeitseinsatz und Lebensalltag der sowjetischen Kriegsgefangenen in Niedersachsen 1941–1945.

 

Während des Zweiten Weltkriegs gab es in fast jedem Ort in Deutschland Arbeitskommandos mit Kriegsgefangenen, vor allem in der Land- und Forstwirtschaft, bei Bauvorhaben und in Industriebetrieben. Der Einsatz der sowjetischen Kriegsgefangenen erfolgte unter Missachtung der Bestimmungen der Internationalen Genfer Konvention und war durch brutale Behandlung, Unterversorgung, schlechte Arbeitsbedingungen und eine hohe Todesrate gekennzeichnet.

Mit der vorliegenden Edition wird der Arbeitseinsatz der sowjetischen Kriegsgefangenen in seiner ganzen Breite dokumentiert. Die ausgewählten Quellen vermitteln einen umfassenden Eindruck von den Lebens- und Arbeitsbedingungen der Gefangenen und dem Handeln von Wehrmacht, Zivilverwaltung und Arbeitgebern. Die Auswahl basiert auf der Auswertung umfangreicher Quellenbestände in einschlägigen Archiven und bezieht sich geographisch auf den Bereich des Landesarbeitsamtes Niedersachsen, der weitgehend identisch mit dem heutigen Bundesland ist. In diesem Gebiet waren bis zu 65.000 sowjetische Kriegsgefangene gleichzeitig im Einsatz. Die Dokumentation wird durch eine ausführliche wissenschaftliche Darstellung und kommentierende Einführungen ergänzt.


Herausgeber_innen
Rolf Keller, Silke Petry
Einband
Hardcover
Reihe
Schriftenreihe der Stiftung niedersächsische Gedenkstätten, Bd. 2
Anzahl Seiten
376
ISBN
978-38353-1227-2
Verlag
Wallstein, Göttingen
Jahr
2013

Preis: 34,90 €

inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten

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