Blick über den Anne-Frank-Platz auf das Dokumentationszentrum, 2007. Foto: Klemens Ortmeyer. SnG
Blick in den Ausstellungsteil Konzentrationslager. Aus einem Fotoworkshop für Jugendliche, 2015. Foto: Sebastian S. SnG
Dokumentation mit Wandvitrinen im Ausstellungsteil zum Kriegsgefangenenlager, 2007. Foto: Berthold Weidner. SnG
Dokumentationszentrum: Besucher der Dauerausstellung vor einer biografischen Medienstation, 2015. Foto: Jesco Denzel. SnG
Bodenvitrinen im Ausstellungsteil zum Konzentrationslager mit Fundstücken aus dem Bereich des ehemaligen Lagergeländes, 2007. Foto: Klemens Ortmeyer. SnG
Vertiefungsstation im Ausstellungsteil zum DP-Camp, 2007. Foto: Berthold Weidner. SnG
Blick aus dem Dokumentationszentrum in das ehemalige Lagergelände, 2007. Foto: Berthold Weidner. SnG
WortBilder am Rand des Sprechens: „Annes Kleid“ von Klaus Steinke, 2014. Foto: Heike Rudolph. SnG
Eröffnung einer Ausstellung mit Bildern der spanischen Malerin Sofia Gandarias: „Kafka, der Visionär“, 2016. Foto: Martin Bein SnG
Klang-Bild-Installation „Hier: Bergen-Belsen, Raum für Erinnerung“ von Paul Verschure, 2012. Foto: Helge Krückeberg. SnG
Besucher vor der Wanderausstellung „Wiederentdeckt. Zeugnisse aus dem Konzentrationslager Holzen“, 2014. Foto: Michael Pechel. SnG
Eröffnung der Wanderausstellung „Zwischen Harz und Heide. Todesmärsche und Räumungstransporte im April 1945“, 2015. Foto: Martin Bein. SnG

Ausstellungen

Dauerausstellung

Im hinteren Teil des Dokumentationszentrums ist auf einer Fläche von rund 1500 Quadratmetern auf zwei Stockwerken die Ausstellung zur Geschichte Bergen-Belsens zu sehen. Im Blickpunkt stehen die Kriegsgefangenenlager in der Lüneburger Heide 1940–1945, das Konzentrationslager Bergen-Belsen 1943–1945 und das Displaced Persons Camp Bergen-Belsen 1945–1950.

Die neue Dauerausstellung wurde im Jahre 2007 eröffnet. Sie stellt historische Zeugnisse aus und bringt sie in einen Zusammenhang: Textdokumente, Videointerviews, Erinnerungsberichte, Tagebücher, Zeichnungen, Fotografien und Objekte. Mehr als 400 ehemalige KZ-Häftlinge und etwa 50 ehemalige Kriegsgefangene haben die neue Ausstellung durch Leihgaben, Schenkungen oder Zeitzeugeninterviews unterstützt. So ist ein begehbares „Archiv der Erinnerung“ entstanden, in dem die Perspektive der Opfer im Mittelpunkt steht.

Den ehemaligen KZ-Häftlingen und Kriegsgefangenen werden soweit wie möglich ihre Stimme, ihr Gesicht und ihre individuelle Geschichte zurückgegeben. Deswegen sind die drei Ausstellungsteile eingerahmt durch ein Vorwort (Prolog) und ein Nachwort (Epilog). Im Vorwort erzählen Überlebende des Lagers Bergen-Belsen in Interview-Ausschnitten von ihrem Alltag vor der Verfolgung. Dazwischen sehen wir überlieferte Fotografien von Menschen, die hier gestorben sind – noch im Kreis ihrer Familie, auf dem Weg zur Arbeit, gemeinsam mit Freunden. Im Nachwort berichten Überlebende von den von den Auswirkungen der Verfolgung auf ihr Leben nach der Befreiung.

Sonderausstellungen

Termine von laufenden und geplanten Sonderausstellungen.

Archiv früherer Sonderausstellungen.

Wanderausstellungen

Informationen über ausleihbare Wanderausstellungen