Gedenkort

Bereits 1945 errichteten Überlebende die ersten Gedenksteine und Mahnmale auf dem Gelände des ehemaligen Kriegsgefangenen- und Konzentrationslagers Bergen-Belsen. 1952 wurde die Gedenkstätte nach Errichtung eines Obelisken und einer Inschriftenwand eingeweiht, 1966 ein erstes Dokumentenhaus mit einer Dauerausstellung eröffnet.

Über Jahrzehnte wechselten sich Phasen der Vernachlässigung mit Zeiten erhöhter Aufmerksamkeit ab. Aktive Erinnerungsarbeit fand in erster Linie vonseiten der Überlebenden statt. Sie unternahmen regelmäßig Fahrten nach Bergen-Belsen und organisierten Gedenkfeiern.

Erst Ende der 1980er Jahre begann die wissenschaftliche und pädagogische Arbeit vor Ort. 1990 und 2007 wurden jeweils neue Ausstellungen eröffnet, das historische Lagergelände wurde umgestaltet. Die Veränderungen der Gedenkstätte waren immer auch Ergebnisse sich wandelnder politischer und gesellschaftlicher Verhältnisse.

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