Veranstaltungen

Mittwoch, 21. Januar 2015, 19.30 Uhr
„Geteilt, aber nicht getrennt. Transnationale Erinnerungskulturen in Europa“
Vortrag von Prof. Dr. Claus Leggewie
Am 27. Januar jährt sich der internationale Gedenktag für die Opfer des Holocaust zum zehnten Mal.  Aus diesem Anlass geht Prof. Dr. Claus Leggewie in seinem Vortrag auf die Geschichte des Gedenktags und die Frage nach einer gemeinsamen europäischen Erinnerungskultur ein.
Ort: Leibnizhaus Hannover, Holzmarkt 4–6, 30159 Hannover
Einladung (PDF)

Dienstag, 27. Januar 2015, 11.30 und 14.30 Uhr
Gedenktag für die Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft
Führungen durch die Dauerausstellung und über das Gelände des ehemaligen Lagers
Ort: Gedenkstätte Bergen-Belsen
Treffpunkt: Information im Dokumentationszentrum

Dienstag, 27. Januar 2015, 19 Uhr
Gedenktag für die Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft
Gedenkkonzert mit Werken von Sergej Kolmanovskij, Max Bruch u.a.
Chor und Orchester der Jüdischen Gemeinde Hannover unter der Leitung von Naum Nusbaum
Ort: Synagoge Celle, Im Kreise 24
Eine Veranstaltung des Landesverbands der Jüdischen Gemeinden von Niedersachsen, der Gedenkstätte Bergen-Belsen, der Stadt Celle und der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Celle e.V

Mittwoch, 18. Februar 2015 von 10 bis 16 Uhr
Bergen-Belsen – Erinnerungs- und Lernort
Grundlagen, Methoden und Praxis für das Kerncurriculum Geschichte im
Bereich Sek II
Einladung zu einer eintägigen Lehrerfortbildung in der Gedenkstätte Bergen-Belsen
Information (PDF)

Mittwoch, 18. März 2015, von 10 bis 16 Uhr
Lernort Bergen-Belsen. Grundlagen, Methoden und Praxis
Einladung zu einer eintägigen MultiplikatorInnenfortbildung in der Gedenkstätte Bergen-Belsen
Information (PDF)

Neuigkeiten

Vom 15. Dezember 2014 bis zum 6. Januar 2015 sind die Ausstellung und das Dokumentationszentrum geschlossen. Der Friedhof und das historische Lagergelände sind durchgängig zugänglich.

Sanierungsmaßnahmen der Gedenkstätte Bergen-Belsen
In der Gedenkstätte Bergen-Belsen erinnern zahlreiche bauliche Relikte aus der Kriegszeit und Denkmalsanlagen aus der Zeit nach 1945 an das Kriegsgefangenen- und das Konzentrationslager, in denen zwischen 1940 und 1945 etwa 70.000 Menschen gestorben sind.

Seit Jahrzehnten sind diese Relikte und Denkmäler teils ungeschützt den Witterungseinflüssen und der zeitbedingten Abnutzung ausgesetzt. Doch wegen unzureichender Finanzmittel und mit dem Ziel, zunächst das Dokumentationszentrum fertigzustellen, war es der Gedenkstätte in den vergangenen Jahren nicht möglich, Konservierungs- und Sanierungsmaßnahmen vorzunehmen.

Dank zusätzlicher Hilfe des Landes Niedersachsen können diese Aufgaben nun endlich realisiert werden. Dazu hat die Stiftung niedersächsische Gedenkstätten einen mittelfristigen Bau- und Investitionsplan aufgestellt, der nach einer Prioritätenliste einen schrittweisen Abbau des Sanierungsstaus bis 2023 vorsieht. Dafür sind Mittel von insgesamt rund 4 Mio. Euro vorgesehen.

Ganz oben auf der Prioritätenliste stehen im Bereich der Denkmalsanlage der Obelisk und die dahinter befindliche Inschriftenwand. Dort wird seit einigen Wochen das Mauerwerk saniert. Dies ist die erste umfassende Baumaßnahme seit Errichtung der Anlage im Jahr 1952. Pünktlich zu den Gedenkveranstaltungen zum 70. Jahrestag der Lagerbefreiung im April 2015 werden diese Arbeiten abgeschlossen sein.

Desweiteren wird in Gesprächen mit dem Landkreis Celle die Verlegung einer Druckrohrleitung zur Kläranlage des Gemeindefreien Bezirks Lohheide vorbereitet. Diese Maßnahme ist notwendig, da die bestehende Biokläranlage die Klärung der anfallenden Abwässer bei stark schwankender Nutzung und den seit Eröffnung des Dokumentationszentrums 2007 gestiegenen Besucherzahlen nicht mehr ausreichend gewährleisten kann. Die Realisierung dieser Arbeiten soll 2015 erfolgen.

In den anschließenden Jahren liegt das Hauptaugenmerk der Investitionen auf der Sicherung baulicher Relikte aus Lagerzeiten. Hier steht die ehemalige Entlausungsanlage ganz oben auf der Prioritätenliste. Nachdem eine frühere provisorische Zeltkonstruktion entfernt werden musste, nachdem sie teilweise eingestürzt war, wird derzeit eine dauerhafte Überdachung dieser für die Lagergeschichte wichtigen Relikte vorbereitet.

Die mittelfristige Bau- und Investitionsplanung der Stiftung niedersächsische Gedenkstätten umfasst auch Investitionsmittel, die das Land für die regionalen Gedenkstätten zur Verfügung stellt. In den kommenden Jahren soll mehreren Gedenkstätten, darunter Moringen, Drütte und Wolfenbüttel, mit einem Etat von landesseitig insgesamt 5 Mio. Euro die Realisierung neuer Dauerausstellungen und anderer Investitionen ermöglicht werden.

Sanierungsmaßnahmen in der Gedenkstätte Bergen-Belsen: Konservierungsarbeiten am Obelisken und an der Inschriftenwand
1952 wurde in Anwesenheit von Bundespräsident Theodor Heuss und zahlreicher KZ-Überlebender die Gedenkstätte Bergen-Belsen eingeweiht. Zentraler Bestandteil der Gedenkstättengestaltung war der nahe der 1945 angelegten Massengräber errichtete Obelisk, der seither das Erscheinungsbild der Gedenkstätte prägt. Nach über 60 Jahren haben nun umfassende Sanierungsarbeiten am Obelisken begonnen, um die Bausubstanz dauerhaft zu schützen. Das betrifft auch die hinter dem Obelisken befindliche Inschriftenwand.

Die Arbeiten werden bis zum Beginn der Gedenkveranstaltungen zum 70. Jahrestag der Lagerbefreiung im April 2015 abgeschlossen.
 
Während der Sanierungsarbeiten müssen Besucherinnen und Besucher mit Einschränkungen bei der Zugänglichkeit am Denkmalsensemble rund um den Obelisken rechnen. Vielen Dank für Ihr Verständnis!

85 Jahre Anne Frank
Am 12. Juni 2014 wäre Anne Frank 85 Jahre alt geworden. Wir erinnern gemeinsam an sie: das Anne Frank Zentrum in Berlin, die Bildungsstätte Anne Frank in Frankfurt/Main und die Gedenkstätte Bergen-Belsen. In Frankfurt wurde Anne Frank geboren und im Konzentrationslager Bergen-Belsen ist Anne Frank im Alter von 15 Jahren gestorben.

NDR.de Niedersachsen: Luftballons fliegen zu Anne Franks Gedenken
NDR Info: Reportage aus Bergen-Belsen in der Sendung Schabat Schalom vom 13. Juni 2014, 9:30-14:00 Min. der Sendung

Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) Poltik oder Kultur in der Gedenkstätte Bergen-Belsen
Aktueller Blog fsjgbb.wordpress.com

Das Vermächtnis der Überlebenden von Bergen-Belsen
Erklärung aus Anlass des 60. Jahrestages der Einweihung der Gedenkstätte Bergen-Belsen (PDF)
Erklärung in russischer Sprache (PDF)

Internationale Charta zur Tätigkeit von Gedenkstätten von 31 Staaten angenommen
Bericht im Gedenkstätten Forum 

In Bergen-Belsen wird Vergangenheit sichtbar: 3-D-Installation in Bergen-Belsen
Bericht auf NDR.de

„Geteilt, aber nicht getrennt. Transnationale Erinnerungskulturen in Europa“ Vortrag von Prof. Dr. Claus Leggewie

Prof. Dr. Claus Leggewie:
„Geteilt, aber nicht getrennt. Transnationale Erinnerungskulturen in Europa“
Einladung (PDF)
Plakat (PDF)

Deutsch-Israelisches Fachkräfteprogramm:
Gedenkstätte Bergen-Belsen und Ghetto Fighters‘ House Museum, Israel
Programm und Anmeldung (PDF)

© 2014 Stiftung niedersächsische Gedenkstätten